Iris Bouhra – Freie Autorin

Ursprünge in den Religionen

3 Der religiöse Hintergrund

 

3.1 Der Begriff  „Beschneidung“

 

Eine allgemeine Definition des Begriffs „Beschneidung“ lautet:

„Beschneidung, Entfernung (Zirkumzision) oder Einritzung (Inzision) der Vorhaut an Neugeborenen oder mannbar gewordenen Knaben, religiöser Brauch in großen Teilen Vorder-, Süd-Asiens und Afrikas (bei den Juden Zirkumzision 8 Tage nach der Geburt).“[1]

Eine weitere Definition besagt:

„Beschneidung [die], ein ritueller Brauch im Judentum, Islam und bei zahlreichen afrikanischen Naturvölkern, den vorderen Teil der Vorhaut am männlichen Glied zu entfernen.“   

 

 3.2 Die Durchführung der Zirkumzision

 

 Sowohl medizinische als auch hygienische und religiöse Motive können für eine chirurgische Entfernung der Vorhaut (Zirkumzision) sprechen. Bei Roman Trips-Hebert  liest man dazu:

„Unabhängig von religiösen Gründen wird die Zirkumzision mitunter auch zum Zweck der Gesundheitsvorsorge veranlasst: So wird angenommen, dass die Beschneidung die sexuelle Übertragungsgefahr für viele Infektionskrankheiten – namentlich AIDS – verringere, weshalb die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2007 die Zirkumzision grundsätzlich empfohlen hat.“[2]

Die Zirkumzision kann  nach unterschiedlichen Methoden durchgeführt werden.[3] Allen Methoden gemeinsam ist, dass ein Stück der Penisvorhaut  abgetrennt wird. Die Menge der abgetragenen Haut variiert je nach Beschneidungsstil, entweder wird die Vorhaut teilweise oder vollständig entfernt, anschließende werden die Wundränder vernäht. In manchen Fällen erstreckt sich die Zirkumzision bis auf die Entfernung des Vorhautbändchens.

3.3 Die Ursprünge der Beschneidung

 

Männliche Vorhaut-Beschneidungen haben eine lange Tradition. Hans Küng schreibt darüber:[4]

„Die Beschneidung ist kein zu Zeiten Abrahams neu eingeführter Ritus. Sie ist ein uralter Brauch (mit dem Steinmesser vollzogen), der ursprünglich nicht nur in Kanaan, bei den semitischen Nachbarn Israels und in Ägypten, sondern auch in Afrika, Amerika und Australien, nicht jedoch bei den Philistern, Babyloniern und Assyrern verbreitet war. Er wurde entweder aus hygienisch-medizinischen oder aus gesellschaftlichen (Initiationsritus) oder aus religiösen Gründen praktiziert. Unter den Israeliten war er seit der Seßhaftigkeit in Kanaan selbstverständlich, so daß er sich in den ältesten Gesetzesbeständen der Israeliten gar nicht findet und nur einmal im Buch Levitikus ohne besondere Betonung erwähnt wird. Nach dem Untergang der Reiche Israel und Juda und dem Exil unter den Babyloniern aber, die ja nicht beschnitten waren, wird die (früher selbstverständliche) Beschneidung zu einem besonderen religiösen Zeichen der Zugehörigkeit zum israelitischen Volk; jetzt erst erhält sie ihre spezifische Bedeutung als nicht mehr zu tilgende Eigentumsmarke Gottes und Bundeszeichen, das sich schließlich in Gen 17 geradezu als Gesetzesvorschrift formuliert findet.“[5]

 

Religiös motivierte Beschneidungen männlicher Kinder und erwachsener Konvertiten werden sowohl im Judentum als auch im Islam auf Abraham zurückgeführt. Dieser soll sich im hohen Alter auf Geheiß Gottes mit einer Axt selbst beschnitten haben. Dazu heißt es im ersten Buch Mose, Genesis 17, 10-14:

„ […] 10 Das ist mein Bund zwischen mir und euch samt deinen Nachkommen, den ihr halten sollt: Alles, was männlich ist unter euch, muß [sic] beschnitten werden. 11 Am Fleisch eurer Vorhaut müsst ihr euch beschneiden lassen. Das soll geschehen zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch. 12 Alle männlichen Kinder bei euch müssen, sobald sie acht Tage alt sind, beschnitten werden in jeder eurer Generationen, seien sie im Haus geboren oder um Geld von irgendeinem Fremden erworben, der nicht von dir abstammt. 13 Beschnitten muß [sic] sein der in deinem Haus Geborene und der um Geld Erworbene. So soll mein Bund, dessen Zeichen ihr an eurem Fleisch tragt, ein ewiger Bund sein. 14 Ein Unbeschnittener, eine männliche Person, die am Fleisch ihrer Vorhaut nicht beschnitten ist, soll aus ihrem Stammesverband ausgemerzt werden. Er hat meinen Bund gebrochen.“[6]

 

 

 3.4 Die Beschneidung im Judentum

 3.4.1  Geburt und Beschneidung als Einheit  

 

Religiöse Handlungen und Symbole durchziehen sowohl die Alltagspraxis als auch das gesamte Leben eines praktizierenden Juden. So ist die Beschneidung der Vorhaut die erste religiöse Handlung, die  an männlichen Neugeborenen vollzogen wird. Nach jüdischer Überlieferung ging Gott diesen Bund mit Abraham und seiner Familie ein, daher wird der Beschneidungsbund auch als „abrahamischer Bund“ bezeichnet. Die Beschneidung steht für den Bund zwischen Gott und dem Volk Israel. Im Hebräischen wird sie „Brit Mila“ genannt, was mit „Bund der Beschneidung“ übersetzt wird. Nach traditionellem jüdischem Selbstverständnis besteht für nicht beschnittene jüdische Nachkommen faktisch keine Religionszugehörigkeit. Auf der Homepage des Zentralrats der Juden liest man diesbezüglich:

„…ein Kind, das eine jüdische Mutter gebiert, gilt nach dem jüdischen Recht als Jude. Eine jüdische Mutter ist eine Person, die der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört, wobei es gleichgültig ist, ob sie selbst in die Gemeinschaft hineingeboren ist oder als Proselytin in sie eingetreten ist. Es ist einleuchtend, daß [sic] die Mutter ausschlaggebend ist, denn das Kind hat sich ja im Mutterleib entwickelt, so daß [sic] die Mutterschaft unmittelbar erwiesen ist, während das bei der Vaterschaft nicht der Fall ist.“[7]

sowie:

„In der Regel wird ein Kind männlichen Geschlechts am achten Tag seines Lebens beschnitten. Der Beschneidung (Brit mila) wird große Bedeutung beigemessen: Dieses Ritual erinnert an den heiligen Bund, den Gott mit dem Stammvater Abraham geschlossen hat: „Ich werde meinen Bund errichten zwischen mir und dir und deinen Nachkommen nach dir in allen Geschlechtern als ewigen Bund“ (vgl. Buch Mosis, Kap. 17,7ff). Durch die Beschneidung des männlichen Gliedes wird das Kind in diesen Bund aufgenommen. Sie ist auch ein Zeichen verpflichtender Gemeinschaft des einzelnen Juden mit seinem Volk. Wer daher seinen Sohn nicht beschneiden lässt und derjenige, der dies auch nach Vollendung des 13. Lebensjahres nicht nachholt, stellt sich außerhalb des Bundes zwischen Gott und dem Volk Israel.“[8]

Im Museum des jüdischen Kultur- und Gemeindezentrums „Shalom Europa“ in Würzburg heißt es jedoch:

„Das Kind wird nicht durch eine Beschneidung jüdisch, sondern allein dadurch, dass es von einer jüdischen Mutter geboren wird.“[9]

Peter Ortag schreibt dazu:

„Praktisches Judentum beginnt für den männlichen Abkömmling einer jüdischen Mutter traditionsgemäß am achten Tag nach der Geburt. […] Der Knabe wird damit ein Ben Brit, ein Sohn des Bundes – des Bundes Gottes mit dem Volk Israel. Die Beschneidung, die chirurgische Entfernung der Vorhaut (Orla), nimmt der Beschneider (Mohel) vor, ein von Ärzten dazu autorisierter Fachmann.“[10]

Gerhard Duncker ergänzt:

„Die Relevanz der  Beschneidung ist dabei so hoch, dass diese sogar am Sabbat durchgeführt wird. Einzig aus medizinischen Gründen ist eine Verschiebung der Beschneidung gestattet, diese sollte jedoch bis zur Bar Mizwa (der religiösen Mündigkeit) nachgeholt werden.“[11]

Leon Wieseltier schrieb 2009 in der „New Republic“, dass der wichtigste Gesichtspunkt, der für den Ritus der Beschneidung spreche, der der Mitgliedschaft sei:

„Ich bin ein Jude, und so ist mein Sohn ein Jude. Da ich glaube, dass es eine Ehre ist, ein Jude zu sein, werde ich meinem Sohn diese Ehre nicht vorenthalten. Wenn ich ihn nicht zu einem Juden mache, kann er sich später nicht entscheiden, ob er ein Jude sein will oder nicht, weil er das nicht kennt, wofür oder wogegen er sich entscheidet.“[12]

 

 3.3.2 Beschneidungsrituale im Judentum

 

Die Beschneidung ist in eine Reihe ritueller Handlungen und Thoralesungen eingebettet. Durchgeführt wird der Eingriff von einem dafür ausgebildeten jüdischen Beschneider (Mohel, Plural Mohelim).  Die Zeremonie der Beschneidung orientiert sich an festen Vorschriften, wie der folgende Text des Zentralrats der Juden deutlich macht:

„Man kann die Beschneidung auf einen späteren Termin verschieben, wenn es dafür triftige Gründe gibt, z.B. wenn das Kind zu schwächlich ist. Die Beschneidung wird von einem dafür zuständigen Kultusbeamten, dem Mohel, vorgenommen oder von einem Arzt. Wie von dem Mohel medizinische Kompetenz gefordert ist, so muß ein Arzt sich der Tatsache bewußt sein, eine kultische Handlung auszuführen. Während in früheren Zeiten das Kind in der Synagoge beschnitten wurde, findet die Zeremonie heutzutage entweder zu Hause statt oder in einer Klinik, sofern ein kompetenter jüdischer Arzt zur Verfügung steht.

Das zu beschneidende Kind wird von den anwesenden Gästen mit den Worten Baruch ha-ba“ (Gesegnet sei der, der da kommt!“) begrüßt. Der Sandak (Beistand) hält dann das Neugeborene für die Dauer der Beschneidung auf dem Schoß. Während des Beschneidungsaktes preist der Vater des Kindes Gott, der befahl, den Nachkommen in den Bund aufzunehmen. Nach vollendeter Beschneidung sprechen alle Anwesenden einen Segenswunsch.  Aus: Heinrich Simon: Leben im Judentum, Verlag Hentrich & Hentrich und Centrum Judaicum Berlin, 2003)“[13]

 

Im Museum des jüdischen Kultur- und Gemeindezentrums „Shalom Europa“ in Würzburg kann man folgende Informationen nachlesen:

„Der Mohel kennt die Details der halachischen Anweisungen und ist bewandert in den Anforderungen moderner Hygiene. Der geläufig Name für die Beschneidung ist Berit Milah, Bund der Beschneidung, nach 1Mose 17, 10-14. Die massgebenden Personen bei einer Berit Milah sind:

Der Vater des Kindes. Er fordert den Mohel auf, an seiner Stelle den Sohn zu beschneiden.

Der Kvatter und die Kvatterin. Die Kvatterin (die Patin) trägt das Kind von der Mutter zur Tür des Raumes, in dem die Beschneidung stattfindet. Dort übernimmt der Kvatter (der Pate) den Jungen und bringt ihn zum Mohel. Der Kvatter heißt auch Sandaq. Er hält das Kind während der Beschneidung auf seinem Schoss.“[14]

 

 3.4.3 Namensgebungsritual

 

Neben dem Aspekt der Zugehörigkeit dient das Beschneidungsritual der  Namensgebung des Neugeborenen.

„Bei der Beschneidung erhält der Junge auch seinen jüdischen Namen, mit dem er dann später bei Eintritt in die religiöse Volljährigkeit zur Thora aufgerufen wird. (…) Der Mohel ist verpflichtet, ein Register der vorgenommenen Beschneidungen zu führen, in dem meist sowohl die jüdischen als auch die bürgerlichen Namen des Kindes vermerkt sind.“[15]

Zur Namensgebung kann man im Shalom Europa folgendes lesen:

„Jungen erhalten ihre hebräischen Namen im direkten Anschluss an die Beschneidung.[16] Der volle Name hat zwei Bestandteile: den vorgesehenen (häufig biblischen) Namen und den Namen des Vaters. Wenn der Vater in seiner Familie die Erinnerung an eine priesterliche oder levitische Herkunft bewahrt hat, wird dem hebräischen Namen die Bezeichnung „der Priester“ bzw. „der Levit“ angehängt.“[17]

und:

„Der hebräische Name findet bei religiösen bzw. bei innerjüdischen Anlässen Verwendung. Zum Beispiel, wenn man am Schabbat zur Tora aufgerufen wird, auf hebräischen Dokumenten wie einer Ketubbah (einer Heiratsurkunde) oder auf Grabsteinen.“[18]

 

3.4.4 Beschneidungsverbote

 

In der Geschichte des Judentums haben Beschneidungsverbote immer wieder eine Rolle gespielt. Hans Küng schreibt dazu:

„Die Beschneidung, alt und weitverbreitet im Orient und für Israeliten zunächst ein Gebot unter vielen, wurde, so sahen wir, erst seit dem babylonischen Exil ein jüdisches Charakteristikum. Seit den Beschneidungsverboten des Antiochos Epiphanes und Kaiser Hadrians aber wurde sie zu einer Glaubensprobe und einem Glaubenszeichen. Den Nichtjuden jedoch erschien dieses Glaubenszeichen eher als Schandzeichen: Die Beschneidung unterschied jüdische Männer schon physisch unwiderruflich von Griechen und Römern, die eine solchen blutigen Ritus als archaisch, barbarisch, geschmacklos und abergläubisch ablehnten.“[19]

3.5 Die Beschneidung im Christentum

 

Im Christentum wurde das Beschneidungsritual weitestgehend durch die Taufe, die die Funktion der Namensgebung und Zugehörigkeit übernommen hat, abgelöst. Folgende Bibelstellen weisen auf die ablehnende Haltung des Christentums gegenüber diesem Ritual hin:

„ […]  25Die Beschneidung ist nützlich, wenn du das Gesetz befolgst; übertrittst du jedoch das Gesetz, so bist du trotz deiner Beschneidung zum Unbeschnittenen geworden. 26 Wenn aber der Unbeschnittene die Forderungen des Gesetzes beachtet, wird dann nicht sein Unbeschnittensein als Beschneidung angerechnet werden? 27 Der leiblich Unbeschnittene, der das Gesetz erfüllt, wird dich richten, weil du trotz Buchstabe und Beschneidung ein Übertreter des Gesetzes bist. 28 Jude ist nicht, wer es nach außen hin ist, und Beschneidung ist nicht, was sichtbar am Fleisch geschieht, 29 sondern Jude ist, wer es im Verborgenen ist, und Beschneidung ist, was am Herzen durch den Geist, nicht durch den Buchstaben geschieht. Der Ruhm eines solchen Juden kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.“ Römerbrief (Röm 2,25)[20]

und:

„ […] 6 Denn in Christus Jesus kommt es nicht darauf an, beschnitten oder unbeschnitten zu sein, sondern darauf, den Glauben zu haben, der in der Liebe wirksam ist.“  Galaterbrief (Gal 5,6)[21]

sowie:

„ […] 2 Gebt acht auf diese Hunde, gebt acht auf die falschen Lehrer, gebt acht auf die Verschnittenen! 3 Denn die Beschnittenen sind wir, die wir im Geist Gottes dienen und uns in Christus Jesus rühmen und nicht auf irdische Vorzüge vertrauen, […] “ Philipperbrief (Phil 3,2 – 4a:2)[22]

Im Christentum wird die rituelle Beschneidung heute noch in der Koptisch-Orthodoxen Kirche, der Äthiopisch-Orthodoxe Kirche sowie der Eritreisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche durchgeführt.

 

 

[1]              Knaurs Lexikon von A bis Z: Stichwort „Beschneidung“, München1998, 105.

[2]              Roman Trips-Hebert: „Beschneidung und Strafrecht“ in: Deutscher Bundestag – Wissenschaftliche Dienste, Nr. 16/12, unter: http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2012/Beschneidung_und_Strafrecht.pdf.

[3]              Da sich diese Arbeit mit der Beschneidung aus religiösen Gründen befasst, werde ich auf andere Gründe, die für eine Beschneidung sprechen, nicht näher eingehen. Dasselbe gilt für die verschiedenen „Beschneidungsstile“.

[4]              Hans Küng: Das Judentum. Die religiöse Situation der Zeit, München 1991, 33.

[5]              In diesem Text alte Rechtschreibung im Original.

[6]              Die Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a. (Hg.): Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung, Freiburg im Breisgau 1980, 18.

[7]              Der vollständige Text zum Thema „Geburt und Beschneidung“, ist einsehbar auf der Homepage des Zentralrats der Juden in Deutschland, unter http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/205.html.

[8]              Der vollständige Text zum Thema „Geburt und Beschneidung“ ist einsehbar auf der Homepage des Zentralrats der Juden in Deutschland, unter: http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/205.html

[9]              Shalom Europa, Museum im jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum: Auszug aus einer Schrifttafel der Abteilung „Geburt und Beschneidung“ des Museums.

[10]             Peter Ortag: Jüdische Kultur und Geschichte, 5. Aufl., Lizenzausgabe Bonn 2004, 25.

[11]             Gerhard Duncker u.a.: Beschneidung. Eine Information zur Derzeitigen Debatte, in: EZW-Zeitschrift für Religions- und Weltanschauungsfragen, Materialdienst Nr. 1/2013, 14.

[12]             Nachzulesen unter: http://de.qantara.de/Ein-Rechenfehler/19551c498/index.html.

[13]             Der vollständige Text ist einsehbar auf der Homepage des Zentralrats der Juden in Deutschland,

unter: http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/205.html.

[14]             Shalom Europa, Museum im jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum: Auszug aus einer Schrifttafel der Abteilung „Geburt und Beschneidung“ des Museums. Zusätzlich sind im Museum Bilder von Beschneidungszeremonien ausgestellt.

[15]             Der vollständige Text zum Thema „Geburt und Beschneidung“ ist einsehbar auf der Homepage des Zentralrats der Juden in Deutschland, unter: http://www.zentralratdjuden.de/de/topic/205.html.

[16]             Über die Namensgebung der Mädchen kann man folgendes erfahren: „Mädchen erhalten ihren Namen gleichfalls in der Synagoge: in der Woche nach der Geburt, beim ersten Besuch der Wöchnerin, wenn der Vater am Schabbat zur Tora aufgerufen wird und nach der Lesung seines Toraabschnitts auf der Bimah für das Wohl von Mutter und Kind beten lässt.“

[17]             Shalom Europa, Museum im jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum: Auszug aus einer Schrifttafel der Abteilung „Geburt und Beschneidung“ des Museums. Neben Texttafeln sind im Museum Bilder von Beschneidungszeremonien ausgestellt.

[18]             Shalom Europa, Museum im jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum: Auszug aus einer Schrifttafel der Abteilung „Geburt und Beschneidung“ des Museums.

[19]             Hans Küng: Das Judentum. Die religiöse Situation der Zeit, München 1991, 191f.

[20]             Die Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a. (Hg.): Die Bibel. Altes und Neues Testament.  Einheitsübersetzung, Freiburg im Breisgau 1980, 1265.

[21]             Die Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a. (Hg.): Die Bibel. Altes und Neues Testament.  Einheitsübersetzung, Freiburg im Breisgau 1980, 1313.

[22]             Die Bischöfe Deutschlands, Österreichs, der Schweiz u.a. (Hg.): Die Bibel. Altes und Neues Testament.  Einheitsübersetzung, Freiburg im Breisgau 1980, 1324.

 

(Quelle: Iris Bouhra, Die Debatte in den Medien zum Thema „Beschneidung aus religiösen Gründen im Jahr 2012“, qualitative Analyse einer ZDF-Talkshow aus religionswissenschaftlicher Perspektive, 2013)